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Bewegung—Sport—Persönlichkeit 

Die Rechtfertigung der Anwendung und Umsetzung sportpsychologischer Erkenntnisse im Unterricht wurde in den letzten Jahren durch viele Studien unter Beweis gestellt. Der positive Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, die Förderung von Konzentrations- und Gedächtnisleistung, die Entwicklung eines Regel- und Teambewusstseins, sowie die Vermittlung sportpsychologischer Methoden (für Sportschulen) sind die bedeutendsten Ziele von sportpsychologischen Projekten an Schulen.
   

Sportschulen

Für Jugendliche, die sich im sportlichen Wettkampf zu Persönlichkeiten heranbilden, ihren Selbstwert und ihr Selbstbild zu einem guten Teil über ihre Leistungen entwickeln, ist es wichtig, dass sie wie beim körperlichen und technisch taktischen Training auch, mit ihren psychischen Fragestellungen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden. Angst, Zorn, Freude, Motivationsprobleme, Übereifer, Erfolge, Misserfolge, Erwartungen, Enttäuschungen, Wettkampfstress, Angst vor Versagen, Konzentrationsbeeinträchtigungen u.a. sind psychische Erscheinungen, die enorme Herausforderungen für die jungen Menschen darstellen, an denen sie wachsen aber mitunter auch zerbrechen können. Es ist sehr sinnvoll, wenn die Jugendlichen lernen, über ihre psychisches Wohlbefinden zu reflektieren. Erst dann kann sich der Prozess der Selbsterfahrung hin zu einem "Selbst-Bewusstsein" voll entwickeln.

Wenn wir die Schule als günstigen Ausgangspunkt sportpsychologischer Arbeit betrachten, dann vor allem deshalb, weil damit ein offizieller und anerkannter Rahmen geschaffen wird, der diese Arbeit als wichtig und notwendig erachtet.

Interessante Links:
http://www.sportunterricht.de/fairplay/fairtext.html;
http://www.yim-aktuell.de/deutsch/d_k_themen_fair.html; http://www.friedenspaedagogik.de/themen/fair_play?/ift/themen/fair_play

 

„Macht der Jugendliche die Erfahrung, sein Handeln und die Resultate beeinflussen zu können, dann wirkt dies bekräftigend und erhöht auch die Selbstbekräftigung, und er wird in vielen Bereichen kompetentes Verhalten zeigen.“ 

Bandura 1992